Ranking


 

Berkeley German Department Ranked #1 by National Research Council

Berkeley has both the largest number and the highest percentage of top-ranked doctoral programs of any university in the nation, according to a comprehensive study released in 1995 by the National Research Council. The Department of German at Berkeley was one of Berkeley's doctoral programs ranked number one. An impressive thirty-five of the thirty-six Berkeley PhD programs assessed in the survey received a top-ten ranking. Overall, ninety-seven percent of the Berkeley programs surveyed—ranging from Classics to Chemical Engineering to Political Science—made the top-ten list. The Massachusetts Institute of Technology and Harvard University, with eighty-seven percent of their doctoral programs in the top ten, tied for second place. Stanford came in fourth with seventy-eight percent. The 740-page report rated the quality of research-doctorate programs at 169 public and 105 private institutions in the United States.

The study, which took four years to complete, was conducted by the Committee for the Study of Research-Doctorate Programs in the United States, a group of distinguished faculty and university administrators appointed by the National Research Council. The council is a private, non-profit organization that is the administrative arm for the National Academy of Sciences, the National Academy of Engineering and the Institute of Medicine.

"We are proud that Berkeley's faculty and PhD programs have again received top ratings in such a respected survey," said Joseph Czerny, former Vice Chancellor for Research and Dean of the Graduate Division. "About 8,000 of our faculty peers across the country did the rankings, and they know where the best work is being done."

"These rankings show clearly that Berkeley continues to deliver a top quality education and engages in cutting edge research," said then-Chancellor Chang-Lin Tien.

Tien added that quality faculty also ensures a top-notch educational experience for undergraduates, both in the classroom and in their work as undergraduate researchers. Unlike many other analyses of various aspects of higher education, this study is highly regarded by many members of the academic community. Professors nationwide determined the rankings, and the survey was highly detailed, with assessments made using multiple criteria. Faculty raters, working off a questionnaire, each judged various aspects of about 50 randomly selected programs. They evaluated the research and publication activities of a program's faculty members and their contributions to the intellectual advancement of their field. Each program's effectiveness in educating research scholars/scientists also was rated.

  • For the 2010 ranking results, please see UC Berkeley's press release.
  • For the national rankings of Berkeley's German Department in 2010, please see the rankings by department.
  • For further information about Berkeley's overall academic standing, please check our faculty honors.

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Berkeley 2nd-Best University in the World according to a Survey by The Times Educational Supplement.

From Spiegel On-line 5 November 2004

NOCH'N RANKING
Nur eine deutsche Uni in den Top 50

Von Jochen Leffers 

Weltweite Uni-Rankings sind ein beliebtes Gesellschaftsspiel. Nun hat die britische "Times" nachgeladen. Surprise, surprise: Britische Hochschulen schlagen sich wacker, Oxbridge ist super, die US-Rivalen sind noch brillanter. Shocking: Die beste deutsche Hochschule - "ein Juwel" - schaffte nur Platz 47.

In einer Untersuchung von "The Times Higher Education Supplement" hat Deutschland schlecht abgeschnitten. Unter den 50 besten Hochschulen der Welt ist demnach nur eine einzige deutsche: die Universität Heidelberg auf dem 47. Rang - ein "Juwel der deutschen Bildung" und "die älteste und wichtigste im Land von Luther und Einstein", wie die Zeitung schrieb.

Dass Deutschland so weit hinten liegt, hält die "Times" für "eines der verblüffendsten Ergebnisse". Frankreich geht es aber auch nicht viel besser: In den Top 50 landeten lediglich die Ecole Polytechnique auf Platz 27 und die Ecole Normale Supérieure knapp dahinter auf Platz 30. Geradezu beschämend fiel die Untersuchung für die südeuropäischen Universitäten aus. Ob Spanien, Italien oder Griechenland, für die ersten 150 meldete die "Times" glatte Fehlanzeige.

Sieger sehen anders aus - zum Beispiel englisch oder amerikanisch. So konnte Großbritannien immerhin acht Plätze unter den Top 50 verbuchen, aber ganz klar dominierten die USA: Sieben von den ersten zehn Hochschulen und Harvard mit riesigem Vorsprung als Spitzenreiter, gefolgt von Berkeley und dem MIT. Die ewigen Rivalen Oxford und Cambridge platzierte die "Times" direkt hintereinander auf Platz fünf und sechs - mit einem hauchdünnen Vorsprung für Oxford.

Deutschland im Medaillenspiegel abgeschlagen

Gäbe es einen Medaillenspiegel wie bei Olympia, würde eine ganze Reihe anderer Staaten deutlich vor Deutschland landen: darunter die Schweiz (so kam die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich auf den zehnten Platz), aber auch Australien, Kanada, China, Singapur, Malaysia, Indien, Japan und Taiwan. Immerhin steht Deutschland - mit 17 Eintragungen - etwas besser da, wenn man die Liste der besten 200 Universitäten als Maßstab nimmt.

In ihrem Leitartikel zum Ranking räumt die "Times" selbst ein: "Der Vorwurf der Voreingenommenheit zugunsten der englischsprachige Welt ist unausweichlich", ebenso wie Kritik an der wichtigen Rolle der Zahl ausländischer Studenten und Dozenten. Das nämlich waren bei der Untersuchung gleich zwei der fünf Kriterien. Hinzu kamen die Betreuungsrelationen zwischen Hochschullehrern und Studenten sowie Daten darüber, wie häufig Veröffentlichungen von Forschern in der Fachliteratur zitiert wurden. Der wichtigste Faktor war aber eine Umfrage unter 1300 Wissenschaftlern aus 88 Ländern - sie sollten die weltweit besten Einrichtungen in ihrem Fachgebiet nennen, über die sich ein Urteil zutrauten.

Die Zahl der nationalen wie internationalen Uni-Rankings ist längst Legion; diese Woche erschien beispielsweise bereits ein Vergleich der deutschen Bundesländer, bei dem Baden-Württemberg die Goldmedaille abräumte. Im besten Fall nehmen die Verlierer solcher Ranglisten ihre Niederlage sportlich, quittieren sie aber viel häufiger mit lautstarkem Gezeter über die vermeintlich krummen Kriterien und die grundfalsche Methodik.

Die üblichen Verdächtigen stets vorn

Manchmal haben die Loser sogar recht, und auch das "Times"-Ranking ist sicher nicht über jeden Zweifel erhaben. Aber ein Bild zur Reputation international bekannter Universitäten liefert es - und zeigt zugleich, wie weit deutsche Hochschulen noch von der "Champions League" entfernt sind, in die sie das Elite-Programm der Bundesregierung katapultieren soll.

Top-Unis laut "Times"
Hochschule Punktzahl
1. Harvard 1000
2. Berkeley 880,2
3. MIT 788,9
4. Caltech 738,9
5. Oxford 731,8
6. Cambridge 725,4
7. Stanford 688,0
8. Yale 582,8
9. Princeton 557,5
10. ETH Zürich 553,7
(...)
47. Heidelberg 228,3
85. Göttingen
95. München (TU)
99. München (LMU)
124. Stuttgart
125. Berlin (HU)
135. Bonn
147. Hamburg
149. Kiel
152. Karlsruhe
157. Frankfurt am Main
169. Würzburg
172. Darmstadt
178. Freiburg
184. Aachen
197. Bremen

Bei den größeren Rankings tummeln sich bestimmte Universitäten immer in der Spitzengruppe. So sieht nicht nur die "Times", sondern auch das Magazin "U.S. News & World Report" Harvard auf Platz eins seiner (nationalen) Rangliste. Als seriös und transparent gilt in der weltweiten Wissenschaftsgemeinde die Wertung der Universität Shanghai. Der Klassenprimus auch hier: Harvard.

Zu den üblichen Verdächtigen zählen in allen drei Rankings stets, mit leicht wechselnden Platzierungen, beispielsweise die amerikanischen Universitäten von Stanford, Berkeley, Yale, Princeton, die Caltech und das MIT. Und bei den europäischen Konkurrenten genießen Oxford und Cambridge einen Ruf wie Donnerhall.

Dass Heidelberg als deutsche Top-Uni gilt, bestätigte das Shanghai-Ranking ebenfalls - allerdings nur auf Rang 64 und damit geschlagen von der TU München (45.) und der LMU München (51.). Die erste Hundertschaft erreichten zudem Göttingen, Freiburg, die Berliner Humboldt-Universität und Bonn.